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Aktuelle Ausstellungen im Museum Angerlehner

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ALEX KIESSLING - NEON

Salon, 28.04. – 14.07.2019


Das Museum Angerlehner präsentiert im SALON die Ausstellung NEON von Alex Kiessling (*1980).


Der Künstler zeigt ausgewählte Werke seiner Serie SHIFT. Das klassische Porträt wird aufgelöst, Kiessling verschiebt Bildebenen und schichtet sie neu, dabei wird das Image transparent und durchlässig. Die Bildbetrachtung lässt die Flüchtigkeit eines Momentes wiedererkennen.


Die teils großformatigen Acrylgemälde sind das Resultat einer Verknüpfung traditioneller handwerklicher Elemente mit den Perspektiven und Ansichten einer neuen, auf zunehmender Digitalität basierender Welt.


Alex Kiessling studierte Malerei an der Universität für angewandte Kunst. Neben zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Österreich, zeigte er seine Werke in Galerien in New York, Los Angeles, Miami, Shanghai u.a. Viele seiner Bilder befinden sich in internationalen privaten Sammlungen.


Kuratorin: Mag. Marlene Elvira Steinz

JOHANN JASCHA & OTHMAR ZECHYR: ZEICHNER - WEGGEFÄHRTEN

Eine Retrospektive 1966 - 1996 - 2019

ERÖFFNUNG: So., 24.03.2019, 11.00 Uhr
24.03. - 22.09.2019


Das Museum Angerlehner zeigt einen Querschnitt der künstlerischen Arbeit der beiden oberösterreichischen Zeichner Othmar Zechyr und Johann Jascha: Zechyrs Landschaften, Agrar- und Maschinenstädte, Stencilscapes, Flugobjekte, Berg- und Heuformationen, Briefe, Kalligraphien, „wildromantische“ Landschaften und Arbeiten aus dem Zyklus „Alexanderschlachten“ mit Feder und Tusche, Farbkreide oder geätzt; Jaschas Aktionsfotos und Arbeiten auf Papier von den figurativen Zeichnungen der 1970er Jahre über die strengen „Köpfe“ und dynamischen Zeichnungen mit Graphit zu den abstrakten und „komplexen“ Arbeiten mit Farbstift, Tempera und Acryl und den „Raumlinien“ in schwarz-weiß. 

Natur und Technik, Katastrophen sowie meditative Abstraktion bei Zechyr, expressive körperliche Geste in den Aktionen um 1970 und auch in den erotisch-sinnlichen figurativen und abstrakten Zeichnungen bei Jascha. 80 Prozent der gezeigten Werke stammen aus der Sammlung Angerlehner.

Zechyr und Jascha waren Freunde und Weggefährten. An einigen der denkwürdigen 16 Symposien, die Jascha mit dem Schwerpunkt Zeichnung von 1969 bis 2007 organisierte und die dem Medium Zeichnung im Land von Clemens Brosch und Alfred Kubin zur heutigen Blüte und breiten Anerkennung verhalfen, nahm Zechyr als Zeichner, streitbarer Diskussionspartner und inspirierter Musiker teil. Im Museum Angerlehner werden sie wieder zusammengebracht und ihre Arbeiten in zwei parallelen Ausstellungen gezeigt.


Kurator: Gernot Heiss

LENA GÖBEL & MARIA MOSER – 2 CAPTAINS – 1 MISSION

ERÖFFNUNG: 24.02.2019, 11.00 Uhr
24.02.– 22.09.2019


Das Museum Angerlehner zeigt neue Arbeiten der oberösterreichischen Künstlerinnen Lena Göbel und Maria Moser in einem spannungsreichen wie vielseitigen Dialog. Zahlreiche Arbeiten kommen direkt aus dem Atelier der Künstlerinnen und sind erstmals zu sehen.
Göbel arbeitet bevorzugt in der Technik des Holzschnitts und erschafft archaische anmutende Gestalten, Menschen wie Tiere, die sie aufwendig malerisch bearbeitet, Moser bevorzugt eine abstrakte Malerei der kraftvollen Geste und arbeitet meist in großen, ausladenden Formaten.
Beide sind Künstlerinnen, die ihre Techniken herausragend beherrschen, mit Druckstock und Malmaterial trotz Monumentalität und Schwere geradezu spielerisch umzugehen verstehen und zu einer ausdrucksstarken Handschrift gefunden haben, die unverwechselbar und authentisch erscheint.
In der Ausstellung kann man sich davon ein eindrückliches Bild machen.

Kurator: Mag. Günther Oberhollenzer