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Aktuelle Ausstellungen im Museum Angerlehner

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BRIGITTE MIKL BRUCKNER – 

LYRISCHE MOMENTE


Salon

Ausstellungsdauer: 08. 03. bis 12. 07. 2020

Eröffnung: 08. 03. 2020, 11.00 Uhr



Im Salon des Museum Angerlehner werden ab 8. März mit der Ausstellung „Lyrische Momente“ malerische Landschaftserzählungen der gebürtigen Linzerin Brigitte Mikl Bruckner präsentiert.

Manchmal fokussiert sich die Künstlerin auf einen Ausblick oder ein Detail, ein anderes Mal schildert sie in einem weitenAusschnitt von den sie gerade umgebenden Landschaftseindrücken, die meist en plein air vor dem Motiv entstehen. Einzig, wenn sie ein Großformat als Bildträger wählt, werden die Erlebnisse in ihren Ateliers in Wien und Wörterberg (Burgenland) memoriert und mit ihren prägnant reduzierten Farbstrichen der sehr dünnflüssigen Ölfarbe auf die Leinwand gesetzt.

Oft kehrt Brigitte Mikl Bruckner wieder an die Orte zurück und erzählt die Impression in veränderter Form: aus einem anderen Blickwinkel, mit anderer Lichtstimmung oder aufgrund des jahreszeitlichen Wandels. Gerade das Festhalten des Lichtes und die wetterbedingten Einflüsse auf die Landschaften waren und sind immer essentieller Teil ihrer malerischen Arbeit.

Die Ausstellung ist bis 12. Juli im Salon des Museum Angerlehner zu sehen.


Kuratorin: Mag. Gabriele Baumgartner




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JUTTA POINTNER - 40 JAHRE WEBKUNST

Große Halle, Erdgeschoß
Ausstellungsdauer: 09. 02. bis 31. 05. 2020


Die Ausstellung versteht sich als textile Retrospektive anlässlich des 40jährigen Webjubiläums von Jutta Pointner und präsentiert über 40 Teppiche der Bildwirkerin aus Haibach ob der Donau. 

In dieser Personale finden sich mehrere Themenbereiche ihres
Lebens ins Textile umgesetzt. Titel wie Rolle und Eigensinn, Traum- und Seelenbilder, Trauer und Ängste, Natur und Naturwesen und feine Sphären weisen darauf hin. Darüber hinaus beschäftigt sich Pointner mit der Geschichte von Frauen sowie mit Krafttieren und deren Entsprechung in verschiedenen Lebensphasen.

Die Webkunst ist Kultur, ein jahrtausendealtes Handwerk und
gehört zum ältesten künstlerischen Ausdruck des Menschen. Der Besuch der Ausstellung ist eine einzigartige Gelegenheit sich auf diese archaisch anmutende, uralte Tradition der Weberei im großen Rahmen einzulassen. Das Museum Angerlehner würdigt dies mit der Schau auf Jutta Pointners Tapisserien. Pointner ist ihrem eigenen Stil zwischen Abstraktion und Figuration über 40 Jahre treu geblieben.

Kuratorin: Mag. Marlene Elvira Steinz

THERESE EISENMANN – STILLE RÄUME


Galerieräume + Grafikraum 1, Obergeschoß
Ausstellungsdauer: 09. 02. bis 31. 05. 2020


Therese Eisenmann, die Grande Dame der Kaltnadelradierungen und Stahlgravuren, ist eine vielfach ausgezeichnete Künstlerin aus Neumarkt i. Mühlkreis und erhielt unter anderem 2009 den Landeskulturpreis sowie 2018 den Heinrich-Gleißner-Preis.

In ihrer Ausstellung mit dem Titel »Stille Räume« zeigt sie
Arbeiten aus den verschiedenen Themenbereichen, wie Frauen, Tiere, Wasser, Tanz, Mond und Zeit.

»Ich will nichts erfinden. Nur aufzeigen, sichtbar machen. Meine
Arbeit selbst ist eine Reise durch die Zeit«, so Therese Eisenmann.

Sie beschreibt die Radierung selbst als ein Mittel gegen die
Flut: ein »behutsames Herausheben von Einzelaspekten aus dem Zeitenstrom«. Als Medium für ihren kompromisslosen Kunstproduktionsbegriff wählt sie die schwer zu bändigende Technik der Radierung. 





ANNA MARIA BRANDSTÄTTER - 
JAHRESZEITEN

Grafikraum 2, Obergeschoß
Ausstellungsdauer: 09. 02. bis 31. 05. 2020


Anna Maria Brandstätter lebt und arbeitet in St. Nikola an der
Donau und wurde 2018 mit dem Heinrich-Gleißner-Förderpreis ausgezeichnet. Sie zeigt in ihrer Ausstellung mit dem Titel »Jahreszeiten« die Verschiebungen in den von ihr genau beobachteten Abläufen der Jahreszeiten.

»Die Vegetation passt sich der Temperatur an, die sich nicht an unsere Vorstellung vom Jahreskreis hält. Knospen an Sträuchern Mitte November. Der Winter bäumt sich im Frühling auf«, so Anna Maria Brandstätter.

Die Künstlerin beschäftigt sich vorwiegend mit der Zeichnung: Tusche, Feder und Papier. Es interessiert sie die Übersetzung
dieser Welt in eine andere Sprache, die Entfremdung von Form und Farbe, deren Ausgliederung auf ein Blatt Papier, so Brandstätter.