Aktuelle Ausstellungen im Museum Angerlehner

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Abbildung: Michael Vonbank: Im Wundergarten, 1995, Öl auf Leinwand, 140x140cm,
© Nachlass Michael Vonbank/Beate Sprenger

Dämonentheater 

Michael Vonbank lässt in der Sammlung die Puppen tanzen

Große Ausstellungshalle, EG

Ausstellungsdauer: 03. 04. - 25. 09. 2022

Eröffnung: So., 03. 04. 2022, 11 Uhr

Unter dem Titel »Dämonentheater« zeigt das Museum Angerlehner ab 03. April 2022 eine umfassende Einzelpräsentation des Malers, Zeichners, Bildhauers und Literaten Michael Vonbank.
Der Ausstellungstitel ist dabei Programm: Die große Ausstellungshalle des Museums verwandelt sich in ein opulentes Stationen-Theater, das die Besucher tief in die imaginären Welten des früh verstorbenen Künstlers führen wird.
In seinem „Dämonentheater“ öffnet uns Michael Vonbank Einblicke in das spektakuläre Schauspiel innerer Transformation. Seine Chimären oder Grotesken erkunden in permanenter Verwandlung zwischen Mensch-sein, Tier-sein und Dämon-sein die Hintergründe unserer Existenz.
Die Werkauswahl und Ausstellungsgestaltung von Vitus Weh fokussiert auf das erzählerische und dialogische Fundament im künstlerischen Schaffen von Michael Vonbank, das ihn als Vorläufer sehr zeitgenössischer Überlegungen zeigt.
In der weitläufigen Halle werden hierfür große „chorische“ Werkblöcke die Aussagekraft der Einzelbilder verstärken und den Ausstellungsraum mit ihren Kraftfeldern durchweben. Die dialogische Spannung setzt sich in den „Kurzdramoletten“ der Gemeinschaftsarbeiten von Michael Vonbank mit Christian Ludwig Attersee fort und wird in inszenierten Konfrontationen mit Werken aus der Sammlung Angerlehner weiter dynamisiert.

Kurator: Vitus Weh

Abbildung links:
Waltrud Viehböck, O.T., Anhänger, 925 Silber, Drahtgewebe aus Chromnickelstahl, Bronze, 1987, Photo: Eric Asamoah
Abbildung rechts:
Stephie Morawetz, 69718469741851392000, aus der Serie Das kontrollierte Chaos, Halsschmuck, Kunststein, Magnete, 2014,
Photo: Manuel Ocaña

Mit Eigensinn* 

Schmuck aus Österreich.
Künstlerinnen im fokus

Grafikräume, OG

Ausstellungsdauer: 03. 04. - 25. 09. 2022

Eröffnung: So., 03. 04. 2022, 11 Uhr

Mit einem Fokus auf weibliche Protagonistinnen der Anfangszeit des Avantgardeschmucks bietet die Zusammenschau anhand von zahlreichen Schmuckobjekten, skulpturalen und konzeptuellen Arbeiten einen spannungsreichen Einblick in das österreichische Schmuckschaffen seit den 1970er Jahren bis zur Gegenwart. Ausgangspunkt für die Auswahl der Arbeiten sind die vielfältigen und offenen Herangehensweisen einer spannenden und heterogenen Szene, wie sie sich in Österreich aufgrund spezifischer Voraussetzungen entfaltet hat. Bis heute arbeitet sich diese „neue“, experimentelle Auffassung von Schmuck nicht nur an seiner Begrifflichkeit ab, sondern manifestiert sich auch in der Verwendung von „schmuckfernen“ Materialien und Techniken. Dabei steht meist ein Konzept im Vordergrund: das Medium für die Aussage ist Schmuck in all seiner Radikalität und Sinnlichkeit. Abseits des rein Dekorativen werden Schmuckstücke so zu
eigenständigen und eigensinnigen Objekten.

* Referenz an die Ausstellung Kunst mit Eigen-Sinn. Aktuelle Kunst von Frauen, 1985 im Museum des 20. Jahrhunderts in Wien.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Kuratorinnen: Ursula Guttmann, Susanne Hammer, Gabriele Kutschera


Mit freundlicher Unterstützung durch das Bundesministerium für Kunst, Kultur,
öffentlicher Dienst und Sport, das Land Oberösterreich und private Unterstützer*innen.

Abbildung: Saša Makarová, Wer hat mir denn diese Blumen geschenkt?, 2022, Öl auf Leinwand,
110 x 90 cm, ©Saša Makarová

saŠa makarová 

traum und wirklichkeit

Galerieräume, OG

Ausstellungsdauer: 08. 05. - 25. 09. 2022

Eröffnung: So., 08. 05. 2022, 11 Uhr

Das Museum Angerlehner zeigt mit der Ausstellung TRAUM UND WIRKLICHKEIT vom 08. Mai bis zum 25. September 2022 aktuelle Arbeiten von Saša Makarová.

Saša Makarová ist mit ihren farbstarken Gemälden zum Thema Frau und Weiblichkeit eine der bedeutendsten Vertreterinnen der post-modernen Expressionist:innen.
Ihre Arbeiten kommen aus dem tiefsten Inneren. Es sind Herzens-angelegenheiten, eigene Erfahrungen und Empfindungen, durch welche die Künstlerin ihren Protagonistinnen Seele einhaucht. Die Schönheit Makarovás Frauenfiguren bedingt ihrer Individualität und ihrem starken Charakter. Denn ohne emotionale Tiefe gäbe es keine Schönheit, so die Künstlerin.
Wie eine Art psychologische Reinigung lässt Saša Makarová auf der Leinwand biographische Erlebnisse mit Fiktion verschmelzen. Sie platziert die Frauen in unwirklicher Umgebung und wählt bewusst symbolisch aufgeladene Blumen, Tiere und Gegenstände, was ihnen einen beinahe metaphorischen Charakter verschafft. Es ist ein Ausflug in fantastische Landschaften, die, inspiriert von der exotischen Flora auf Makarovás zahlreichen Reisen ins Ausland, aus dem Kopf gemalt sind.
Die Kraft ihrer Bilder bedingt auch den kraftvoll und pastos aufgetragenen, leuchtend intensiven Farben. Mit feinem Gespür mischt die Künstlerin ihre Ölfarben selbst und besitzt dabei ein besonderes Talent für Farbigkeiten und deren Feinheit im Zusammenspiel.


Makarová legt größeren Wert auf den Ausdruck eigener Erlebnisse und Emotionen, als politische Statements mit ihren Frauenbildnissen zu setzen. Es geht ihr vor allem um die Feinheit und Sensibilität, die sie in ihren Malereien verwebt. Trotz dem betont subjektiven Zugang, schafft es Saša Makarová, mit ihren Positionen zum gesellschaftlichen Diskurs über Weiblichkeit beizutragen.

 

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