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Ausstellungen   Museum Angerlehner



ERÖFFNUNG
TOM PLATZER – MENSCHEN AUF DER FLUCHT
19.11.2017, 11.00 Uhr

Der international tätige Fotograf Tom Platzer stellt im Salon des Museum Angerlehner großformatige Fotos von Flüchtlingen aus, die am 21. September 2015 in Traiskirchen aufgenommen wurden. Die Bilder laden zu einer besonderen Art der Auseinandersetzung mit der Flüchtlingsthematik ein. Im Fokus stehen die einzelnen Menschen, dargestellt in ihrer Würde und Schönheit und mit der Perspektive auf eine neue Zukunft.

Jedes Bild in den Medien ist eine Inszenierung. Das Fotoprojekt „Menschen auf der Flucht“ versteht sich als Gegenpol zu den Bildern, die ausschließlich das Leid und Elend der Flüchtlinge darstellen. Gerade das Fremde kann jedoch ebenso reizvoll wie bedrohlich wirken. Dieselbe Person kann als glänzender Star oder als hilfsbedürftiges Opfer erscheinen. Welche Wahrheit wollen wir sehen?

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KUNST_KOORDINATEN

SAMMLUNGSAUSSTELLUNG 3

Eröffnung: 08. 10. 2017

Norden, Osten, Süden, Westen – in alle Richtungen wird österreichische Kunst der letzten Jahrzehnte mittels Kunst_Koordinaten vermessen. Vier Territorien der künstlerischen Sprache werden abgesteckt: Abstraktion, Figuration, Gestik und Imagination. Mit etwa 60 Kunstwerken, Malerei, Graphik und Skulptur, von 1958 bis 2017 zeigt die Sammlungspräsentation ein breites Panorama und ein Geflecht von Beziehungen, Inspirationen und Analogien, aber auch von Kontrasten und singulären Einzelphänomenen


PETER BISCHOF

DIE GESCHICHTE IM ICH

Eröffnung: 08. 10. 2017

Das Museum Angerlehner zeigt in einer Personale mit dem Titel „Die Geschichte im Im“ insgesamt 40 Werke des Künstlers Peter Bischof. Dabei liegt der Schwerpunkt der Ausstellung bewusst auf den letzten zehn Schaffensjahren. Ergänzt werden die Ölbilder durch Arbeiten aus den 1960er, 1970er und 1990er Jahren. Seit Beginn seiner intensiven malerischen Tätigkeit in den 1950er Jahren, in einer Zeit des gesellschaftlichen und künstlerischen Umbruchs in Österreich, wendet sich Bischof schon bald der gestisch-abstrakten Malerei zu und wird ein wichtiger Vertreter dieses Genres.


GABRIELE KUTSCHERA

EISENZEIT

Eröffnung: 08. 10. 2017

Kutscheras Medium ist die Schmiedetechnik. Durch rhythmisches Weichmachen und Härten wird Form gewonnen, die nicht durch Hinzufügen oder Abtragen von Material erfolgt, sondern durch dessen Umwandlung. Die geschmiedeten Zeitlinien der Künstlerin repräsentieren diesen material- und handwerkstechnisch immanenten, rhythmischen Vorgang. Durch Rhythmus bilden sich Zeitabschnitte, die als Vorher/Jetzt/Nachher wahrgenommen werden.

Die gezeichnete Linie wiederum ist die unendlich dichte Aneinanderreihung von Punkten – Momenten –, die durch ihre Verbindung so etwas wie Dauer vermitteln kann. Man könnte auch sagen: eine Linie ist ein in Bewegung gesetzter Punkt. Der Hammerschlag ist so wie der graphische Punkt ein Symbol für das Jetzt.



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