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  • Konzert – Rot macht High

    Zur Ausstellung „Lichtjahre“ veranstaltet das Museum Angerlehner am 18. Dezember 2016 ein Konzert mit Suyang Kim und Marcus Pouget.

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Museum Angerlehner in Wels / Thalheim
Wo Kunst sich sammelt.


Ursula Buchart 

Stop and Go

19. 11. 2016 – 29. 01. 2017

  
Die siebte Salonausstellung »Stop and go« präsentiert neue Werke der Künstlerin Ursula Buchart (*1976, München) im Wechselspiel mit ihren Bildern in der Sammlung Angerlehner.

Buchart studierte von 2005–2011 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Prof. Gunter Damisch. Ihre Arbeit ist ganz dem Medium der Malerei verschrieben, der Reflexion ihrer bisherigen Geschichte gleichermaßen wie ihrer zeitgenössischen Fortschreibung.

Zwischen der gegenstandslosen materiellen Farboberfläche und den unendlichen Tiefen weichgezeichneter Illusionsräume begegnen uns die unterschiedlichsten für die malerische Umsetzung reizvollen Motive, von glänzenden Ritterrüstungen und Halskrausen über Schokoladenstücke und Erdbeeren bis zu Versatzstücken aus der Comic- und Computerwelt. Die Malerei ist hier vor allem ein sinnliches Ereignis, in seriell angelegten Werkgruppen wird sie sich mit all ihren medienspezifischen Aspekten selbst zum Gegenstand.


LICHTJAHRE
RUPPRECHT GEIGER –
HELLMUT BRUCH –
INGE DICK –
GERHARD FRÖMEL

01.10. 2016 -  26.02.2017


Große Halle und Obergeschoß des Museum Angerlehner

Unter dem programmatischen Titel »Lichtjahre« präsentiert das Museum Angerlehner erstmalig in Österreich eine Personale des deutschen Künstlers Rupprecht Geiger und eine Gruppenausstellung mit den konkreten Künstlern Hellmut Bruch, Inge Dick und Gerhard Frömel.

Rupprecht Geiger (1908–2009) gilt als Pionier einer Kunst, welche die Autonomie der »Farbe als Element« und Sinneserlebnis zelebriert. »Rot macht high« war die Devise des Künstlers, der sein Schaffen der Farbwahrnehmung widmete und dessen kraftvolles Oeuvre heute aktueller denn je erscheint. Als Mitbegründer der Künstlergruppe ZEN 49 suchte Geiger im Nachkriegsdeutschland Anschluss an die Moderne und erforschte in seinem Werk den Ausdruckswert der verschiedenen Schattierungen von Rot, die von Gelb bis ins Blau reichen, und die formal-abstrakte Reduktion des Bildgevierts. Bereits Ende der 1940er-Jahre antizipierte der aus Süddeutschland stammende Documenta-Teilnehmer die amerikanische Kunst des »shaped canvas«. In der ästhetischen Erfahrung gelingt es Rupprecht Geiger die Materialität des Mediums zu transzendieren.
Ausstellung in der großen Halle, Kuratorin: Angela Stief

In der Gruppenausstellung zu Hellmut Bruch (* 1936), Inge Dick (* 1941) und Gerhard Frömel (* 1941) fungiert das künstlerische Medium als Verkörperung konkret-konstruktiver Werkkonzepte. Bruchs mathematisch begründete Formfolgen und Dicks analytische Serien zu Zeit und Wahrnehmung ebenso wie Frömels geometrisches Spiel mit Standpunkt und Perspektive führen unterschiedlichste Repräsentationen geistiger Ordnungen vor Augen. Der Titel spielt neben der besonderen Rolle des Lichts auch auf die runden Geburtstage der KünstlerInnen in diesem Jahr an. Vor allem aber vereint der Begriff »Lichtjahre« in sich zwei grundsätzliche und für die ausgestellten Werke wesentliche Dimensionen: Raum und Zeit.
Ausstellung im Obergeschoß, KuratorInnen: Linde Hollinger, Johannes Holzmann

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Museum Angerlehner in Wels / Thalheim

Das privat geführte Museum Angerlehner in Thalheim bei Wels wurde im September 2013 eröffnet. Es präsentiert die private Kunstsammlung von KR Heinz J. Angerlehner, die in 30 Jahren gelebter Leidenschaft für zeitgenössische Kunst gewachsen ist. Der Schwerpunkt der umfangreichen Kollektion liegt auf Malerei ab 1950 ergänzt durch Zeichnungen, Fotografien und Skulpturen. Die Werke werden im schwarz-weiß gehaltenen Museum gezeigt, das sich von außen mit einer schwarz changierenden Metallfassade präsentiert.

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