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Archiv


Kinder Uni 2016 im Museum Angerlehner

In der zweiten Ferienwoche war das Museum Standort der Kinder-Uni Oberösterreich. Insgesamt vier Kurse besuchten die unterschiedlichen Ausstellungen, arbeiteten im Atelier und rund um das Museum.



Achtung Baustelle! (Kinder-Uni Wels)

Von der Steinzeithütte zur Betonburg – über Architektur und Bauen

Hast du schon einmal selbst eine Hütte im Wald gebaut? Weißt du wie unsere Vorfahren in der Steinzeit gewohnt haben? Wie sieht eine römische Villa aus und wodurch unterscheidet sie sich von einer Ritterburg? Wolltest du schon immer selber mit Beton arbeiten? In diesem spannenden Kurs erforschst du all diese Fragen und erfährst viel über alle Materialien, die man braucht, um Häuser, Brücken, Tunnel und sogar Wasserkraftwerke zu bauen. Wie werden Häuser in einer Stadt angeordnet und wer entscheidet, wo eine Straße gebaut wird? Achtung Baustelle entführt dich an spannende Orte in deiner Stadt und gibt Einblicke in die Themen Architektur, Materialkunde und Stadtplanung. Mit Helm und Warnweste ausgestattet bist du dabei!



Ge-färblich (Kinder-Uni Wels)

Bunt – bunter – Farbe

Was ist deine Lieblingsfarbe und warum? Gibt es sie schon oder musst du sie erst erfinden und ihr einen Namen geben? Dann leg los: Misch dir deine neue eigene Farbe und bringe sie mit einem Werbespot auf den Markt!



Roboter-Motoren-Bionik (Kinder-Uni Wels)

Reise in eine neue Dimension

Roboter sind nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken – aber muss ein Roboter auch wie ein Mensch ausschauen? Können uns Skulpturen zu neuen Formen inspirieren? Welchen Roboter würdest du konstruieren? Wie würde er aussehen?



Natur trifft Kunst und Wissenschaft
(Kinder-Uni Almtal)

Natur trifft Kunst und Wissenschaft

Durch die ganze Kunstgeschichte hindurch war die Beziehung zwischen Natur und Kunst immer ein Thema: vom Ziel einer möglichst genauen Wiedergabe der Natur durch die Kunst, bis zum Wunsch, sich von der Natur völlig zu befreien und etwas ganz Eigenständiges zu schaffen. Wir analysieren die Rolle der Natur als Vorbild in den Werken des österreichischen Künstlers Wolfgang Stifter. Dabei wandeln wir auf seinen Spuren und schaffen im Atelier des Museums farbenprächtige Werke.


AKTIONSTAG „KULTURELLE BILDUNG AN SCHULEN“
AM 24. MAI 2016 

Das Museum Angerlehner beteiligte sich mit zwei Projekten am Aktionstag „kulturelle Bildung an Schulen“, der vom Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) in Kooperation mit dem Bundeszentrum für schulische Kulturarbeit (ZSK), mit KulturKontakt Austria (KKA), mit den drei Bundesarbeitsgemeinschaften Bildnerische Gestaltung und visuelle Bildung (BAG-BILD), Musikerziehung (BAG-MUSIK) und Theater in der Schule (BAG-TIS), mit den Fachinspektorinnen und Fachinspektoren für Bildnerische Erziehung, Technisches und Textiles Werken an AHS und BMHS sowie den Fachinspektorinnen und Fachinspektoren für Musikerziehung und Instrumentalmusik vorbereitet und durchgeführt wurde. 

Projekt mit dem BORG Grieskirchen in Zusammenarbeit mit Mag David Geretschläger und Mag Georg Breinesberger

Am Abend des 24. Mai fand um 18:30 Uhr die Vernissage der Ausstellung „unzufällig zufällig“ mit Arbeiten von Schüler_innen der 7C des Borg Grieskirchen im Salon des Museum Angerlehner statt. Am Vormittag hatten alle Schülerinnen und Schüler des BORG Grieskirchen die Möglichkeit, diese Ausstellung in Form einer Preview zu sehen. Beide Veranstaltungen sowie alle Vorarbeiten wurden von den Schüler_innen der 7C Klasse in Zusammenarbeit mit den Professoren Mag David Geretschläger und Mag Georg Breinesberger sowie dem Team des Museum Angerlehner geplant und durchgeführt. Die Schüler_innen bildeten Teams mit unterschiedlichen Aufgaben: Kuratieren, Präsentation, Texte, Dokumentation und Veranstaltungsmanagement.

Ziel des Projektes war einerseits, die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler, die während des Unterrichts entstanden waren, einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Andererseits sollten die Jugendlichen alle Abläufe und notwendigen Arbeiten, die zur Vorbereitung einer Vernissage nötig sind, kennen lernen und selbst erproben.

Die Vernissage war ein voller Erfolg! Mehr als 100 Besucherinnen und Besucher folgten den Ausführungen der Schüler_innen und zeigten sich von der Qualität der ausgestellten Werke, sowie deren Präsentation begeistert. Gratulation an alle Schüler_innen der 7C!



Projekt mit dem Gymnasium Brucknerstraße Wels und Mag Stefan Muckenhuber und Mag Alexander Legenstein

Die Schülerinnen und Schüler der 6C besuchten den Workshop „Auf Flügeln der Phantasie“ zur Ausstellung „Magische Balance“ von Wolfgang Stifter. Im Zuge dieses Workshops gestaltete jede Schülerin und jeder Schüler eine eigene künstlerische Arbeit. Die Klasse wählte fünf Arbeiten aus, die den Teilnehmer_innen am besten gefielen. Diese fünf Arbeiten wurden in der Woche vom 23. bis zum 27. Mai auf der facebook-Seite des Museum Angerlehner vorgestellt. Jeden Tag eine Arbeit, mit kurzen Informationen zu den Schüler_innen, die diese Arbeit gestaltet haben.


Katarina Mrvelj

„Im Rahmen des Zeichenunterrichts mussten wir eine Zeichnung erstellen. Als Vorbild dieser Zeichnungen sollte die Ausstellung von Wolfgang Stifter dienen. Daraufhin haben wir im Museum Angerlehner ein Blatt Papier an die Unterseite eines Tisches geklebt und haben eine Skizze mit Bleistift erstellt. Danach hat jeder seiner Fantasie freien Lauf gelassen und so ist auch diese Zeichnung entstanden.“
Andreas Fichtinger

„Dieses Bild wurde vom Gedanken an einen Stadtpark inspiriert. Es soll die Schönheit der Natur, die sogar inmitten einer Großstadt zu finden ist, darstellen. Diese Landschaft strahlt durch ihre vielfältige Farbgebung vor allem ein Gefühl der Lebensfreude, des Frohmuts und der Leichtfüßigkeit aus.“
Alexander Mitterlehner:

"Bevor wir uns dem Zeichnen widmeten, betrachteten wir die Ausstellung Wolfgang Stifters. Eines seiner Bilder blieb mir mehr in Erinnerung als alle anderen: "Der trojanische Krieg, der keiner war". Als wir von der Führerin gebeten wurden, uns an die Führung zu erinnern, schoss mir dieses Bild in den Kopf. Vorsichtig versuchte ich, unter dem Tisch ein Schwert und eine Sonne zu malen. Danach versuchte ich mit dunklen Farben (Schwarz, Grau, Rot) die Brutalität des Krieges darzustellen."
David Kitzberger

„Dieses Bild beschreibt die Abhängigkeit, welche man von Freunden und Familie hat. Die im Zentrum gelegenen Federn sind Symbol für diese Aussage. Am Rand werden viele Probleme und Hürden gezeigt, welche, wenn man sich aufs Wesentliche konzentriert, nie im Weg stehen.“
Paul Kaineder:

„Aufgehende Sonne ist der Name meines Kunstwerks. Die rötlichen Farben und auch das Gesicht in der unteren Ecke deuten auf das Aufblühen des Lebens beziehungsweiße der Sonne. Die Linien verkörpern die Wege in unserem Leben.“

Helene Schreibmair
Hosseinjan Khavave
Jakob Enter
Konstantin Lausecker
Lukas Reisinger
Marco Franz
Milad Mesri
Nicklas Angerbauer
Sara Susilovic
Sebastian Burner
Stefan Aumayr
Tarik Fazlic




Partnerschaft zwischen der Berufsschule 2 Wels und dem Museum Angerlehner

Die Berufsschule 2 Wels, Lehrberuf Friseur_in und Perückenmacher_in,  und das Museum Angerlehner verbindet eine Kooperation im Rahmen des Projektes p[ART] Kooperationen zwischen Schulen und Kultureinrichtungen. Unter dem Themenschwerpunkt „Blickwechsel“ stehen sprachliche, soziale und kulturelle Vielfalt im Fokus der gemeinsamen Aktivitäten. Die enge Zusammenarbeit ist für drei Jahre geplant, in denen möglichst viele Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten sollen, in Kontakt mit dem Museum zu treten. Eine langfristige Zusammenarbeit der beiden Institutionen ist erklärtes Ziel.

2014 war ein großes Projekt „Styling zu Bildern“. Museumsmitarbeiter_innen aus allen Bereichen präsentierten den Schüler_innen das Haus aus ihrer persönlichen Sicht und stellten ihnen dann ihr Lieblingsbild vor. Die Schüler_innen überlegten, planten und führten schließlich ein Styling für diese Person, passend zu ihrem Lieblingsbild aus. Es entstand eine intensive Auseinandersetzung der Jugendlichen mit den Kunstwerken. Die großartigen Ergebnisse wurden fotografisch und filmisch festgehalten.

2015 stand im Zeichen unterschiedlicher Jahreszeiten und der Fotografie. Schüler_innen zweier erster Klassen erarbeiteten Sujets für Kalenderblätter und setzten diese dann fotografisch um.  Im Zuge der Arbeiten setzte ein Bewusstwerdungsprozess ein, dass Personen unterschiedlicher Herkunft und Alters, divergierende Assoziationen zu einzelnen Monaten haben, und dass typische Feste im Jahreskreis sehr stark kulturell und geographisch geprägt sind. Es entstand ein Dauerkalender für alle beteiligten Schülerinnen und Lehrberechtigten.

2016 ist das Thema: Schönheitsideale versus schöne Ideale. Ziel des Projektes ist es, das gängige Schönheitsideal unserer Zeit zu definieren, zu hinterfragen und anzugreifen. Welche alternativen Konzepte von Schönheitsidealen gibt es, wie steht es mit innerer Schönheit, welche Bedeutung haben Werte wie Haltung und Charakter? Diese Fragestellungen werden in mehreren Modulen mit den Jugendlichen prozesshaft bearbeitet. Diskussion, Reflexion und eigene künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema wechseln einander ab. Als eigene praktische Arbeit gestalten die Jugendlichen Fotos, die eine ihrer positiven Eigenschaften darstellen.

Schülerinnen stylten Museums-Mitarbeiter- innen passend zu deren Lieblingsbildern,
vor Aris Kalaizis, Sturzflug, 2011
Foto: Verena Kroupa      


Die Klassen 1a und 1b der BS2 Wels FUP mit Museumsmitarbeiterinnen im Museum Angerlehner
Foto: Verena Kroupa


Schülerinnen mit Museumsgründer Heinz J. Angerlehner
Foto: Verena Kroupa


Schülerinnen und Schüler der Berufsschule 2 Wels lernten im Museum Angerlehner die Welser Haar-Künstlerin Karin Hannak kennen, die mit ihrer „CapilloArt“ in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten ist.
Foto: Museum Angerlehner


Schülerinnen und Schüler bei dem Workshop „Botschaft aus dem Traumlabor“ zur Ausstellung „Figuration zwischen Traum und Wirklichkeit“ im Museum Angerlehner. Foto: Museum Angerlehner


Kalenderbild Jänner aus dem Dauerkalender
Kalenderbild Juni aus dem Dauerkalender
ich bin zielstrebig
ich bin für andere da
ich bin hilfsbereit
ich bin tierlieb
Kalenderbild März aus dem Dauerkalender

Ihre Ansprechpartnerin für Buchungen und Fragen:

Vanessa Langwiesner, B.A.
Tel.: +43 (0)7242 / 22 44 22 - 0
E-Mail: v.langwiesner@museum-angerlehner.at


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